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In drei Tagen geht es wieder los. Wie all die letzten Jahre starte ich mit dem ‚Race around Slovenja‘ in die neue Rennsaison. Also alles wie gehabt…. Und doch ist alles anders in diesem Jahr.
Lange habe ich mich hier nicht mehr gemeldet. Und einiges hat sich geändert in den letzten Monaten. Um etwaigen Gerüchten zuvorzukommen, teile ich hier definitiv mit, dass ich auch in diesem Jahr weiterhin Extremradrennen bestreiten werde.
Die Rennsaison ist für mich schon seit einigen Wochen vorbei. Rückblickend bin ich zufrieden mit dem Verlauf, natürlich nicht zu 100%, aber im Grossen und Ganzen war es ganz ok.
Mit einer Zeit von knapp 38h bin ich am Samstag als Sechster im Ziel der Tortour angekommen. Mein persönliches Ziel habe ich damit klar verfehlt.
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Am Donnerstag (für mich genau um 16:31 Uhr) startet mit dem Prolog in Neuhausen die Tortour, das Nonstop-Rennen rund um unsere schöne Schweiz.
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Zum vierten Mal konnte ich nun am vergangenen Wochenende das 24h-Rennen im deutschen Kelheim gewinnen. Wie erhofft, habe ich es auch geschafft, den bestehenden Streckenrekord zu verbessern.Â
Morgen Samstag um 14:00 Uhr starte ich im bayrischen Kelheim zum 6. Mal am 24h-Rennen.Â
Während 24h gilt es so viele Runden wie möglich auf dem 17km langen Rundkurs zu absolvieren.
Letzten Donnerstag startete ich in Graz zur Ultraradmarathon-Weltmeisterschaft. 1‘000km nonstop mit 15‘600hm. Wahrlich keine Spazierfahrt, auch wenn ich auf dem Papier der beste Fahrer im Starterfeld war.Â
Am Donnerstagmittag starte ich in Graz an der Ultraradmarathon-Weltmeisterschaft. Nur knapp drei Wochen nach den 1‘135km rund um Slowenien stehen somit schon die nächsten 1‘010km auf dem Programm.
Es war ein harter Kampf, ein extrem harter Kampf. Nach einer Fahrzeit von 41h 16min erreichte ich gestern Mittag als Zweiter das Ziel Postojna. Gewonnen hat Marko Baloh bei seinem Heimrennen. Am Schluss lag er ca. 50min. vor mir.
Am Donnerstag Abend startet nun auch für mich die Rennsaison 2011. Über die letzten Wochen hat sich doch eine gewisse Anspannung aufgebaut. Ich bin froh, wenn es endlich losgeht.
Am nächsten Wochenende werde ich im deutschen Plauen während 24h auf meinem Daum Ergobike in die Pedalen treten. Initiant dieser Aktion ist Frank Trtschka.
Nun werden keine Geschenke mehr gemacht. Naja, ganz so dramatisch ist es nicht. Aber ich habe wieder in den Familie-Arbeit-Trainings-Ryhtmus gefunden. Die letzten Monate waren eher etwas turbulent und auch das Winterwetter machte ein regelmässiges Strassentraining nicht einfacher.
Die Saison 2010 ist für mich abgeschlossen. Muss ich jetzt sagen leider? Ja und nein.Â
Das Sportjahr 2010 ist ganz klar nicht nach meinen Wünschen verlaufen. Die Ursachenforschung gestaltet sich sehr schwierig. Obwohl der Winter 2009/2010 in unseren Breitengraden eher mal wieder einer der härteren Sorte war, konnte ich das Aufbautraining sehr gut durchziehen.Â
Auf der Suche nach neuem Material für die Saison 2011? Noch unentschieden, was es denn werden soll?
Dann passt das Stöckl Rennvelo-Testweekend im Tessin doch perfekt. Anfang Oktober bietet sich die Möglichkeit während zweier Tage die neusten Rennvelos von Stöckli zu testen.
Auch der letzte Versuch in diesem Jahr ist gescheitert
Es will einfach nicht klappen in diesem Jahr. Nach rund 76h Fahrzeit oder 1‘400km hab ich das Rennen rund um Irland aufgeben müssen. Wie kam es soweit?
Das Rennen startete am Sonntagabend. Um 20:50 Uhr wurde ich als letzter der Einzelstarter auf die lange Reise geschickt. Pünktlich mit meinem Verlassen der Startrampe verliessen auch die ersten Regentropfen die über uns hängenden Wolken. Dieses Nass vom Himmel sollte uns noch weit über 24h begleiten.
Race around Ireland, 2‘149km für einen guten ZweckÂ
Schicksal oder nicht? Wie es scheint, hat es sein müssen, dass ich an der Tortour aussteige. Niemals wäre ich sonst wohl zu diesem Rennen in Irland gekommen. Nun ist es soweit. Ein erster Teil meiner Betreuer ist bereits mit den Fahrzeugen und dem Material unterwegs nach Irland. Ich werde morgen Nachmittag nach Dublin fliegen.Â
Wie im letzten Beitrag erwähnt, mussten wir innert kürzester Zeit das Geld für eine Teilnahme am ‚Race around Ireland‘ zusammenbringen. Es hat geklappt. Die Finanzierung steht. Ich bin angemeldet Fährüberfahrten und Fähren sind gebucht. Irland wir kommen.
Es hat nicht wollen sein. Mit grossen Ambitionen reiste ich letzten Donnerstag nach Schaffhausen. Der ungewohnte Prolog über 1.6km am Donnerstagnachmittag konnte mit der zweitschnellsten Zeit absolvieren. Das war nicht ganz unbedeutend. Schneller als ich war nur der Kronfavorit und Überflieger, der Slowene Jure Robic.
Untypisch für einen Schweizer habe ich den Mund letzte Woche recht voll genommen. Den Sieg am 24h-Rennen habe ich schon fast als selbstverständlich herausposaunt. Wie ich es von mir selbst verlangt habe, konnte ich das Rennen dann auch für mich entscheiden. Ganz so leicht war es aber nicht.
Ende Juni wäre mein Start am Race across the Alps geplant gewesen. Richtig, wäre. Ich habe den Start dort abgesagt.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Einmal mehr muss ich diesem Spruch recht geben.
Den Start beim Race around Slovenien muss ich leider als Nullnummer abbuchen. Nach nur 360km habe ich bereits die Segel gestrichen. Aber alles der Reihe nach…
Nachdem mir der Arzt am Montag Nachmittag aus medizinischer Sicht grünes Licht für den Start in Slovenien geben konnte, war ich natürlich sehr erleichtert und freute mich, dass ich mich an dem Rennen mit den Besten messen kann. Die Ruhe hätte mir gut tun sollen. Von Freitag bis Dienstag habe ich mich kaum bewegt. Erst am Mittwoch bin ich in Postojna in der Tiefgarage eine Stunde gemütlich locker auf der Rolle gefahren. Als Aufwärmen für den Start am Donnerstag Abend musste das reichen. Eigentlich sagt man ja auch, so eine Woche vor dem Start kann man nicht zuwenig machen. Eigentlich…
Die letzten Tage wären eigentlich als gemütliche Erholung vor dem ersten Renneinsatz in Slowenien gedacht gewesen. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Am Freitag musste ich leider wieder einmal Flugunterricht nehmen. Auf einer Trainingsfahrt prallte ich mitten in der Stadt Rapperswil frontal mit einem Auto zusammen. Mit rund 35km/h prallte ich gegen ein abbiegendes Auto. Ich flog im hohen Bogen über das Fahrzeug und kam rund 3m dahinter zu liegen. Nach kurzer Gedenkpause („Hallo, was ist jetzt hier gerade eben passiert?“) konnte ich alleine wieder aufstehen. Ich war beinahe unversehrt. Der Oberschenkel fühlte sich etwas ‚komisch’ an. Aber im Grossen und Ganzen scheint mir der Schutzengel treu gewesen zu sein. Dem Velo aber leider nicht. Totalschaden!
Nun bin ich seit rund 10 Tagen bereits wieder zurück aus Spanien.
Ich habe es mal wieder perfekt getroffen. In der Woche vor meiner Abreise wurde die Gegend um Girona von einem Wintersturm heimgesucht. Der schlimmste seit 40 Jahren. Mehrere Strassen waren vorübergehend unpassierbar. Viele Dörfer tagelang ohne Strom. Am Samstag als ich in Tossa de Mar angekommen bin, hat sich die Lage weitgehend normalisiert. Das Wetter war auch sehr gut. Am Samstag noch etwas kühl. Während der Woche wurde es dann von Tag zu Tag wärmer. Am letzten Tag herrschten schon fast wieder sommerliche Temperaturen.
Heute Freitag Abend verreise ich für eine Woche an die Costa Brava ins Trainingslager. Während 8 Tagen setze ich einen Peak in meinem Grundlagentraining. Genau gleich wie im letzten Jahr. 2009 fuhr ich in diesen 8 Tagen 1‘600km mit etlichen Höhenmetern. In diesem Jahr bin ich formtechnisch noch etwas weiter, als im letzten Jahr um diese Zeit. Deshalb werde ich, wenn möglich, noch eine Schippe drauflegen.
Wie ich bereits vor einigen Wochen erwähnt habe, hat sich in den letzten Monaten einiges getan in meinem sportlichen Umfeld. Der neue Webauftritt ist hier nur ein Mosaikstein.
Ich will diese Seite möglichst aktiv halten, so dass es lohnt, sich immer wieder einzuklinken. Das Aktuellste ist auf dem Twitter-Feed links zu sehen. Dort werde ich auch von unterwegs berichten können.

